Eisenmangel – ein unterschätzter Störfaktor für guten Schlaf
Viele Menschen denken bei Eisenmangel zuerst an Blutarmut und mangelnde Leistungsfähigkeit. Doch was oft übersehen wird: Ein niedriger Eisenspiegel kann auch die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen.
Warum ist das so?
Eisen spielt eine wichtige Rolle im Gehirn – unter anderem bei der Bildung von Dopamin, einem Neurotransmitter, der unseren Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst. Fehlt Eisen, gerät dieses System aus dem Gleichgewicht.
Mögliche Folgen:
- Unruhiger Schlaf
- Häufiges nächtliches Erwachen.
- Restless-Legs-Syndrom
- Tagesmüdigkeit trotz ausreichendem Schlaf
Besonders betroffen sind:
- Frauen z.B. durch Menstruation
- Menschen mit vegetarischer oder veganer Ernährungsweise
- Sportlich sehr aktive Personen
Die gute Nachricht: Eisenmangel ist gut behandelbar – vorausgesetzt, er wird erkannt.
Ein einfacher Bluttest kann Klarheit schaffen. Die Behandlung reicht von Ernährungsanpassung bis hin zu gezielter Eisengabe. Wichtig, in diesem Fall sind Ferritinwerte im unteren Normbereich unzureichend.
Schlechter Schlaf hat Ursachen auch dort, wo wir sie nicht vermuten: im Mikronährstoffhaushalt.
HNO-Praxis Aderhold: Nährstofftherapie in der Schlafmedizin.