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„Entgiftung“ – das Frühjahr ist die richtige Zeit

Jeden Tag ist unser Körper vielen schädlichen Substanzen ausgesetzt, die er mit den Lebensmitteln, Luft und Wasser aufnimmt. Sie befinden sich in Reinigungsmitteln, Textilien, Baumaterialien und Pflegeprodukten. Diese Vielzahl von Chemikalien können unsere Entgiftungssyteme überlasten und zur Anhäufung von toxischen Stoffen führen. Nicht zu vergessen sind auch eine ungesunde Lebensweise mit reichlichem Genuss von Alkohol, Nikotin, Koffein und die Einnahme von Arzneimitteln.

Vielfach wird mit Entschlackung und Entgiftung („Detox“) geworben. Tatsächlich bessern sich die Blutwerte, „Schlacken“ im eigentlichen Sinne gibt es aber nicht, dafür gibt es keine wissenschaftliche Grundlage. Wir verfügen über enzymatische Entgiftungssysteme, die potentiell giftige Substanzen über den Urin oder die Gallensäuren ausscheiden. Abgesehen von der klinischen Behandlung bei Drogenabhängigkeit und Vergiftungen ist der Begriff „Detox“ nicht angebracht.

Ein Problem stellt auch die Beeinträchtigung der Wasserqualität durch Arzneimittel, die ins Abwasser und Grundwasser gelangen, dar. Unser metabolisches Gleichgewicht kann nur durch die Optimierung der Ernährung und die Eliminierung von Toxinen aufrechterhalten werden. Wenn aber im Körper Toxine sich anhäufen, kann der Zellstoffwechsel bis zum Absterben von Zellen gestört werden. Wasserlösliche Verbindungen kann der Körper relativ schnell über Stuhl, Urin und Schweiß ausscheiden. Fettlösliche Verbindungen machen aber den größten Anteil der chemischen Toxine aus, denen wir täglich ausgesetzt sind. Erst durch enzymatischen Abbau in Darm und Leber kann der Körper diese Substanzen eliminieren. Durch die Aufnahme von ausreichend Nährstoffen, die unsere Entgiftung unterstützen, können wir unserem Körper helfen, mit den Toxinen fertig zu werden.

Basische Lebensmittel (Obst und Gemüse) unterstützen den Körper bei der Entgiftung, saure Lebensmittel (z.B. Fleisch) und stark verarbeitete Produkte verlangsamen den Prozess. Tierische Produkte, Weißmehl, Zucker und Alkohol verursachen vermehrt saure Stoffwechselprodukte. Das Geheimnis einer ausgewogenen Ernährung liegt in einer Mischung aus sauren und basischen Lebensmitteln. Buntes Obst und Gemüse enthalten außerdem viele Antioxidanzien. Allerdings sollten rohe Lebensmittel nur in dem Maß verzehrt werden, wie der Körper sie toleriert.

Wenn man jetzt im bevorstehenden Frühjahr eine „Entgiftungsdiät“ machen möchte, sollte man Zucker, künstliche Süßstoffe, hefehaltige Lebensmittel, Erdnüsse, Kaffee, Tee, gepökeltes, geräuchertes oder getrocknetes Fleisch vermeiden und lieber zu glutenfreiem Brot, Eier, stärkearmem Gemüse, Linsen, magerem Fleisch und Pasta aus Reis und Quinoa greifen. Wichtig zur Entgiftung ist auch ausreichendes Trinken (mineralarmes Wasser, Kräutertee).  

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